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04.06.2020

Brief zum Schuljahresanfang 2020/2021


Der elternbund hessen e. V. (ebh) macht sich große Sorgen, wie es nach den Sommerferien für unsere Kinder weitergehen soll. Wir sehen vor allem die Bildungschancen von Kindern aus bildungsfernen Familien, die es eh‘ schon schwer haben gefährdet.
wir alle haben erlebt, wie schwierig die letzten Monate für Kinder und Familien waren. Die Eltern waren plötzlich mit der Dreifach-Belastung Familienarbeit, Beruf (im „Homeoffice") und „Homeschooling" konfrontiert, die Kinder mussten zu Hause bleiben, sie vermissten den Kontakt mit ihren Freund*innen aus Kita und Schule und das Lernen ist bei den meisten Schulkindern zu kurz gekommen. Der elternbund hessen e. V. (ebh) macht sich große Sorgen, wie es nach den Sommerferien für unsere Kinder weitergehen soll. Wir sehen vor allem die Bildungschancen von Kindern aus bildungsfernen Familien, die es eh‘ schon schwer haben gefährdet.

Deshalb hat der ebh sich an die zuständigen Ministerien gewandt, das Kultusministerium, das Sozial- und Familienministerium, sowie an die Ministerin für digitale Strategien und Entwicklung. Unsere Forderung lautet: Nach den Sommerferien muss es heißen: Der Anteil des Präsenzunterricht ist sehr deutlich zu erhöhen. Das Homeschooling ist auf das Allernötigste zu beschränken. Dafür müssen auch unkonventionelle Mittel und Wege gefunden werden.

In der Anlage schicken wir Ihnen die Schreiben und bitten Sie, unsere Anliegen zu unterstützen. Wir freuen uns auf eine engagierte Debatte beim Ringen um die besten Wege zum Ziel „Bildungsbenachteiligung abbauen!"


News

19.01.2021
Das "Deutsche Schulbarometer Spezial" hat in einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Lehrkräften zur Situation der Schulen in Zeiten von Corona vom 20. Dezember 2020 u.A. festgestellt, dass die digitale Ausstattung sich kaum verbessert hat.
14.01.2021
Der elternbund hessen macht sich große Sorgen um die Bildung der hessischen Schüler*innen. Die seit dem 10. Januar geltenden Regelungen sind willkürlich, nicht nachvollziehbar, sie werden zu noch mehr Ungleichheit von Bildungschancen führen und noch mehr Kinder werden abgehängt.

12.01.2021
Zu diesem Schluss kommt Klaus Wilmes-Groebel, Vorsitzender des elternbund hessen, in seiner Neujahrsbotschaft. Er bezeichnet das Jahr 2020 schulpolitisch als ein verlorenes Jahr. Seine Kritik richtet sich an die Landesregierung, die aus dem ersten Lockdown nichts gelernt habe und ähnlich konzeptionslos in den zweiten Lockdown hineingestolpert sei.

15.12.2020
Der elternbund hessen unterstützt die Forderung von Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied Schule der GEW, den Lernstoff zu reduzieren und auf Prüfungen und Tests in diesem Schuljahr zu verzichten.