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Pressemitteilungen des ebh

17.06.2021

Pressemitteilung: Griechisch und Türkisch müssen als Fremdsprachen anerkannt werden – auch in Hessen!


Der elternbund hessen e. v. (ebh) fordert die Landesregierung auf, ihre aktuelle Entscheidung zur Weiterentwicklung des Sprachangebots an Schulen ohne die Sprachen Türkisch und Griechisch zu korrigieren. Seit mehr als 20 Jahren hat der ebh - wie im Übrigen auch die mitregierenden Grünen - regelmäßig gefordert, Türkisch und Griechisch als Fremdsprachen in das Sprachenangebot der Schulen aufzunehmen.

Familien mit griechischen und türkischen Wurzeln leben seit Generationen in der Bundesrepublik, viele haben einen deutschen Pass. Sie haben aber Großeltern und Verwandte, die hier und in den Herkunftsländern Türkei und Griechenland leben. Ihre Eltern sind auch oft zurückgekehrt, zum Teil mit ihren Kindern, um dort wieder zu arbeiten, z. B. im Tourismus.

Hessen entzieht den Familien mit ihrer Entscheidung die Kommunikation mit ihren Familien in ihren ehemaligen Herkunftsländern. Sie verhindert, dass diese Menschen den wertvollen Schatz der Mehrsprachigkeit ausbauen können.

Die deutsche Wirtschaft hätte diese Entscheidung niemals getroffen, weiß sie doch wie wichtig diese Kompetenzen für uns alle sind. Die Wissenschaft hat längst festgestellt, dass mehrsprachige Kinder bessere Lernergebnisse erreichen.

Die Eltern der mehrsprachigen Familien wissen das auch: Mit viel Aufwand fahren die Eltern ihre Kinder an den für uns freien Samstagen nach Frankfurt, um die Muttersprachen ihrer Kinder weiter auszubauen. Eigentlich gehört den Eltern Dank für ihren Einsatz für mehr Sprachkompetenz. Die Entscheidung der schwarz-grünen politischen Mehrheit in Hessen ist nicht nachvollziehbar. Sie muss revidiert werden.

Hessen sollte sich ein Beispiel an Nordrhein-Westfalen nehmen!

Kontakt:
elternbund hessen e. V.
Kontakt: Birgid Oertel und Volker Igstadt
Tel. 06190 917046 oder 0173 2625582
E-Mail: bioert@t-online.de, igstadt@t-online.de


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