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Wiedereröffnung der Schulen


Start in das neue Schuljahr: In einem Brief an die Eltern informiert Kultusminister Prof. Dr. Lorz über die Regelungen beim Start in das neue Schuljahr.

Einschulungsfeiern 2020: Auf Grund der Abstandsregeln und Hygiene-Vorschiften werden die Einschulungsfeiern im August anders ablaufen als in früheren Jahren. Das Kultusministerium hat dazu einen Leitfaden für die Grundschulen veröffentlicht der auch für Eltern interessant ist.

Eine gute Nachricht für alle Eltern und Schüler*innen in Hessen: Ab dem 22. Juni werden die Grundschulen wieder geöffnet. Es gibt Regelunterricht für alle Schüler*innen in konstanten Gruppen. Die Notbetreuung für die Klassen 1 bis 4 entfällt, die Notbetreuung für. die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird bis zu den Sommerferien (also bis 3. Juli) fortgeführt. Eltern, die ihre Kinder weiterhin zu Hause im Homeschooling unterrichten möchten, ist das bis zu den Sommerferien erlaubt.

Den entsprechenden Brief des Hessischen Kultusministers findet Ihr/finden Sie hier. Die Rahmenbedinungungen zur Öffnung der Grundschulen findet Ihr/finden Sie hier.

Lehrkräfte und sozialpädagogische Mitarbeiter*innen, die 60 Jahre und älter sind, können von der Präsenzpflicht freigestellt werden. Sie benötigen dafür ein arbeitsmedizinisches Attest.

Die Elternvertretungen können sich in Videokonferenzen treffen. Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) geht davon aus, dass für die Dauer der Krisenbewältigungsmaßnahmen die gegenwärtig erhältlichen Videokonferenzsysteme als erlaubt gelten.

Der Landtag berät über einige vorübergehende Änderungen im Schulgesetz für die Zeit von Corona. Der elternbund hessen hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

In der Frankfurter Rundschau vom 11. Juni erschien ein Interview mit dem Hessischen Kultusminister Prof. Alexander Lorz mit dem Titel "Schulen bis zum Ende der Pandemie geschlossen halten, ist keine Option".

Dazu nimmt der elternbund hessen e. V. wie folgt Stellung:
  1. Der elternbund hessen e. V. begrüßt die geplante schulische Rückkehr noch vor den Sommerferien. Jeder Tag ist für unsere Kinder wichtig. Die Eltern benötigen die Entlastung vom sogenannten Homeschooling dringend, u. a. auch um ihrer eigenen Berufstätigkeit ohne Doppelbelastung wieder nachgehen zu können. Mittlerweile ist auch die Arbeitslosigkeit bei Eltern angekommen und sie brauchen die Zeit zur beruflichen Neuorientierung.
  2. Den elternbund hessen haben aber auch Informationen von unseren europäischen Nachbarn: der Schweiz, Dänemark und Island erreicht. Mit diesen Ländern sollte das Hessische Kultusministerium kooperieren, zumal Hessen die Vertretung der Europäischen Agentur für inklusive Bildung für die Länder hat und der Austausch darüber mit den Ländern einfach ist. Das sollte nicht nur für die Schulen sondern auch für den vorschulischen Bereich gelten.
  3. Der elternbund hessen begrüßt die geplante medizinische Begleitung für unsere Kinder und damit auch für ihre Lernbegleiter, die Lehrerinnen und Lehrer.
  4. Der elternbund hessen ist auch erfreut, dass die Mittel für die personelle Notausstattung erhöht werden. So können die Lehrkräfte sich auf den Unterricht konzentrieren, bei den Übungsaufgaben können Hilfskräften sie unterstützen.
  5. Der elternbund hessen ist sehr erfreut, dass die Förderung der durch die Pandemie benachteiligten Kinder nicht vergessen wurde. Ausreichend viele Camps könnten ein Aufholen des Stoffs ermöglichen. Über weitere Nachteilsausgleiche bzw. einen Aktionsplan sollte nachgedacht werden. Bei dessen Aufstellung sollten die Verbände, insbesondere die Eltern, beteiligt werden. Ein Zeitplan sollte dafür aufgestellt werden. Informationen müssten mehrsprachig sein.
  6. Den von der Frankfurter Rundschau angesprochenen Vorschlag der Grünen nach Modellschulen teilt der elternbund hessen nicht. Digitales Lernen muss zukünftig allen Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden. Das Homeschooling war qualitativ sehr unterschiedlich. Einige Schulen haben alle Kinder mit qualitativ gutem Unterricht erreicht, andere gar nicht, so dass sich immer mehr Kinder zurückgezogen haben und Eltern ihre eigenen Programme aufgestellt haben. Mit 10 Modellschulen werden die Qualitätsunterschiede der Schulen weiterwachsen. Wir Eltern fordern den Zugang zum Digitalen Lernen für alle Kinder. Auch hier kann sich Hessen an den europäischen Nachbarn orientieren. Fortbildung kann dabei kein freiwilliges Programm, sondern muss verpflichtet sein.
  7. Eltern erwarten, dass jetzt zügig gehandelt wird, weitere Wartezeiten darf es nicht mehr geben und sie haben nach der schwierigen Zeit des Homeschoolings dafür auch keine Geduld mehr.
In einem Brief an die Eltern vom 14. Mai 2020 erläuterte der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Lorz Einzelheiten.


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News

16.06.2020

Der elternbund hessen begrüßt die Entscheidung der Landesregierung noch vor den Sommerferien die Grundschulen und Kitas wieder zu öffnen. Wenn führende Virologen wie Hendrik Streeck und Helmut Fickenscher die Risiken für vertretbar halten, ist es richtig den Kindern endlich wieder den Schulbesuch zu ermöglichen.

09.06.2020
Eine Veranstaltung der Kreis- und Stadtelternbeiräte Frankfurt, Hochtaunuskres, Offenbach und Wiesbaden

09.06.2020

Der elternbund hessen e.V. hat die Gelegenheit bekommen, den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN betreffend „Gesetz zur Anpassung des Hessischen Schulgesetzes und weiterer Vorschriften an die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus" zu kommentieren.

04.06.2020
Der elternbund hessen e. V. (ebh) macht sich große Sorgen, wie es nach den Sommerferien für unsere Kinder weitergehen soll. Wir sehen vor allem die Bildungschancen von Kindern aus bildungsfernen Familien, die es eh‘ schon schwer haben gefährdet.